technikkram.net
  • Home
  • smartkram
  • Themenfelder
    • Smart Home
      • Homematic & Homematic IP
      • Smart Home Zentrale
      • Home Assistant
      • MQTT & Messaging
      • Zigbee & Thread
      • Shelly Geräte
      • KNX Gebäudeautomation
      • Matter & Thread
      • Apple HomeKit
    • Server & DevOps
      • Docker & Container
      • Proxmox VE
      • Linux Administration
      • Monitoring & Observability
      • Kubernetes & K3s
      • Raspberry Pi
    • Netzwerk
      • UniFi Netzwerk
      • Netzwerk Grundlagen
      • WLAN Optimierung
      • VLAN Konfiguration
      • Firewall & Security
      • Managed Switches
    • Sicherheit
      • Überwachungskameras
      • IT-Security
      • Videoüberwachung
      • Alarmanlagen
      • Zutrittskontrolle
    • Energie & Solar
      • Energiemanagement
      • Solar & Photovoltaik
    • NAS & Storage
      • NAS Systeme
      • Backup & Recovery
      • Synology NAS
      • Storage Lösungen
  • Archiv
  • Kontakt
    • Datenschutz
    • Impressum
  • KI-Transparenz
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü
  • Link zu Facebook
  • Link zu X
  • Link zu Mail
  • Link zu Rss dieser Seite
Sebastian
CCU3, Charly, Hausinstallation, Homematic IP, Homematic IP Access Point, Homematic IP wired

Homematic IP wired – 24V Versorgungsspannung auslegen

Homematic IP wired - 24V Versorgungsspannung auslegen - Phoenix Contact Spet Power
Zum Aufbau des neuen Homematic IP wired Bus habe ich Euch gestern bereits viele Details beschrieben. Heute will ich Euch zeigen, wie Ihr das richtige Netzteil für Eure Installation ermittelt. Wichtig ist an dieser Stelle auch zu sagen, dass der Bus bei Homematic IP wired nicht durch die Anzahl der Teilnehmer (max. 64 Teilnehmer pro Segment) sondern eher durch die Stromaufnahme der Geräte begrenzt ist. Pro Buslinie (der Homematic IP wired Access Point „DRAP“ bietet davon 2) kann eine maximale Leistung von 3A (pro Strang) ausgegeben werden. Das DRAP selbst benötigt typischerweise 40mA. Wir müssen nun die Verbräuche alle Module, die wir an einen Strang hängen wollen addieren. In der hier aufgeführten Tabelle, habe ich Euch alle Ströme aufgeführt. Zuerst sollen wir vom „worst-case“ ausgehen und den maximalen Strombedarf verwenden. Der maximale Strombedarf tritt dann auf, wenn das Gerät voll „ausgelastet“ ist. Alle Relais werden angesteuert, alle Dimmaktoren sind aktiv usw.. Dieser Fall tritt in den meisten Fällen nicht ein. Daher werden wir später den Fall durch den „Gleichzeitigkeisfaktor“ minimieren. Dieser Faktor gibt an, wie häufig der maximale Lastfall eintritt. Für g=1.0 bedeutet dies z.B. dass der maximale Strombedarf immer benötigt wird. Also 100%. Bei 0,4 wären es dann z.B. 40% usw… Für eine übliche Hausinstallation und einer „normalen“ Betrieb würde ich mit gesundem Menschenverstand diesen Faktor bei ca. 0,3-0,5g ansiedeln.
Strom max. Strom typisch Wärmeverluste
DRAP 6A (2x 3A) 40mA max. 2,4 W
6-fach-UP-IO 150mA 2,5mA keine Angaben
8-fach Schaltaktor 250mA 2,5mA max. 4,6 W
4-fach Schaltaktor 130mA 2,5mA max. 3,5 W
32-fach Eingangsmodul 135mA 2,5mA max. 3,25 W
16-fach Eingangsmodul 70mA 2,5mA max. 1,7 W
3-fach Dimmaktor 100mA 5mA max. 6,5 W
4-fach Jalousieaktor 100mA 2,5mA max. 2,8 W
Unsere Addition der Ströme wird also mit dem Gleichzteitigkeitsfaktor multipliziert. Nun müssen wir noch Verluste auf der Versorgungsleitung berücksichtigen. Diese fallen aber bei den kurzen Strecken nicht ins Gewicht. Auch bei der Verwendung von den 6-fach-UP-IOs über längere Strecken machen sich diese Verluste kaum bemerkbar (<0,3W). Daher können auch diese getrost vernachlässigt werden. Interessant sind die längeren Leitungen z.B. zwischen verschiedenen Unterverteilungen. Hier muss zwingend auf einen ausreichen hohen Querschnitt geachtet werden. Sollte dieser zu klein sein, kann durch die hohen Ströme der Spannungsabfall nicht unerheblich hoch ausfallen. Daher sollten Unterverteilungen, die über eine größere Anzahl von IO-Modulen (> 6 Module) nicht mehr über ein kombiniertes Bus-/Versorgungskabel (EIB Standard 2x2x0,8mm²) angebunden werden. Hier sollte dann entweder auf einen größeren Querschnitt oder aber auf ein eigenes DRAP mit Spannungsversorgung zurückgegriffen werden. Nun habe ich ein kleines Beispiel für Euch – die letzte Installation, die ich über smartfabrik geplant hatte hat folgende IOs enthalten: 8x 8-fach Schaltaktor (8x 250mA) + 4x 4-fach Jalousienaktor (4x100mA) 2x 3-fach Dimmaktor (3x100mA) 7x 32-fach Eingangsmodul (7x135mA) = 3645mA Bei dieser Installation ergibt sich dann ein max. möglicher Strom von 3645mA. Bei einem üblichen Gleichzeitigkeistfaktor von 30% wären dies 3645mA*0,3 = 1094mA. Somit sind wir selbst bei einem Ringtopologie absolut auf der sicheren Seite. Was müsst Ihr also bei beachten, wenn Ihr Euren Bus auslegt?
  • –> Überschlagt die Anzahl der Teilnehmer und addiert deren max. Ströme
  • –> Achtet darauf, dass keine Leitungen mit zu geringem Querschnitt bei starken Verbrauchen verwendet werden
  • –> Das Bussystem sollte von anderen 24V Verbrauchern wie z.B. Relais entkoppelt werden (Störsicherheit)
  • –> Eine gute Verteilung der Last auf die beiden Bussegmente ist empfehlenswert

Welches Netzteil sollte ich verwenden?

Mein früheres Tätigkeitsfeld lag in der Elektro-/Anlagenplanung der chemischen Industrie. Dort gilt die Regel, dass ein 24V Netzteil gut stabilisiert sein sollte. Ich empfehle Euch, ein hochwertiges Netzteil evtl. sogar mit vorhandener Redundanz einzusetzen. Von eQ-3 werden die Netzteile von Phoenix Contact empfohlen, die speziell für den Einsatz in elektrischen Unterverteilungen ausgelegt sind. Die Step-Power Serie bietet dabei eine gute Balance zwischen Preis und Leistung. Die Netzteile sind in verschiedenen Leistungsklassen verfügbar. Hier könnt Ihr zwischen dem großen 4,2A Netzteil, dem 2,5A Model, dem 1,75A Model und dem kleinen 0,75A Gerät wählen. Nachdem Ihr nun Eure Verbraucher addiert habt und mit einem Faktor korrigiert habt, könnt Ihr das entsprechende Netzteil auswählen. Mit einem guten Netzteil könnt Ihr somit Euer ganzes System versorgen. Wer etwas mehr Ausfallsicherheit hab möchte, an dieser Stelle einen freundlichen Gruß an Edgar, der mir durch seinen Tätigkeit Wörter wie „Havariekabel“ und „doppelte Redundanz“ beigebracht hat, der kann auch ein zusätzliches Netzteil zur Redundanz anschließen. Beim Betrieb mit zwei Netzteilen gibt es grundsätzliche folgendes zu beachten: Wenn zwei Netzteile parallel geschaltet werden, dann wird die Leistung damit erhöht. Zwei 2A Netzteile parallel ergeben z.B. 4A Strom.

Quelle: Phoenix Contact

So kann z.B. die benötigte Leistung von mehreren Netzteilen getragen werden. Sollte ein Netzteil ausfallen, darf das zweite aber nicht überlastet werden, da das System sonst nicht mehr funktioniert. Bei diesem Aufbau habt Ihr aber noch keine vollwertige Redundanz. Redundanz entsteht erst, wenn Ihr ein defektes Netzteil komplett kompensieren könnt und gleichzeitig verhindert, dass das defekte Netzteil selber zum „Verbraucher“ wird. Das bedeutet, dass der Strom nicht mehr geliefert wird, sondern durch den Defekt ins kaputte Netzteil fließt. Dies kann durch eine Diodenschaltung verhindert werden. Für die Phoenix Contact Netzteile gibt es dafür ein fertiges Gerät: QUINT-DIODE/40, Art.-Nr. 2938963. An dieses Gerät werden dann beide Netzteile angeschlossen. Am Ausgang wird nun unser DRAP gehangen. Die Netzteile sollte dann so ausgelegt werden, dass bei einem Defekt ein Netzteil die komplette Leistung übernehmen kann.

Bezugsquellen für Homematic IP wired Projekte

Bei smartkram.de gibt es einen Homematic IP wired Konfigurator – hier könnt Ihr Euer individuelles Projekt zusammenstellen und erhaltet zudem direkt eine Empfehlung zum passenden Netzteil und die nötige Anzahl der TEs (Trennungseinheiten), die für den Einbau im Schaltschrank benötigt werden. Zusätzlich erhaltet Ihr je nach Bestellwert einen Gutschein von bis zu 12% des Bestellwertes, der für Installationsmaterial oder andere Komponenten aus dem Shop genutzt werden kann. Schaut einfach mal vorbei. Bei individuellen anfragen, könnt Ihr auch einfach eine Mail an shop@smartkram.de senden.

Fazit

Jetzt habe ich doch wieder mehr geschrieben als ich eigentlich wollte ;-) Ich hoffe ich konnte Euch einen guten Überblick über die 24V Versorgung des neuen Homematic IP wired Systems geben. Beim Korrekturfaktor müsst Ihr Euch natürlich nicht an meine Vorgaben halten. Dieser ist hier als Beispiel gewählt und kann bei Euch ganz individuell anders aussehen, je nachdem, wie Ihr Euer System nutzt. Bei den Netzteilen sollte Ihr darauf achten, dass dies kein „billig China“ Gerät ist. Doch eins solltet Ihr auch wissen, wenn der Strom weg ist, dann ist er weg ;-) Da hilft dann auch keine Redundanz… Wenn Ihr einen professionellen Support für das Thema Smarthome / Homematic IP wired oder ähnliches benötigt, können wir Euch über smartfabrik sehr gerne bei der Umsetzung Eures Projekts helfen. Sprecht uns einfach an!

Das könnte dich auch interessieren

  • Homematic Wired Bus Terminierung mit Multimeter prüfen – Multimeter zeigt 120 Ohm Widerstandsmessung an Homematic Wired Bus Terminierung
    Homematic Wired Bus Terminierung mit Fluke 115…
    3. April 2026 Präzise Multimeter-Messung zeigt korrekte 120 Ohm Terminierung zwischen Bus+ und Bus- Klemmen Die Homematic Wired Bus Terminierung mit Multimeter prüfen…
  • KNX Buslinie Kurzschluss lokalisieren: Systematische Fehlersuche mit Multimeter – KNX Netzteil Kurzschluss Diagnose mit Multimeter und roter LED Fehleranzeige
    KNX Buslinie Kurzschluss lokalisieren: Systematische…
    3. April 2026 KNX-Netzteil mit charakteristischer roter LED-Fehleranzeige und Multimeter zur systematischen Kurzschluss-Diagnose Wenn deine KNX-Anlage plötzlich nicht mehr funktioniert, ist oft ein…
  • Home Assistant Terminal Log-Analyse für Homematic IP Verbindungsfehler
    Homematic IP Access Point Geräte nicht erreichbar in…
    1. April 2026 Homematic IP Access Point mit verschiedenen LED-Status-Anzeigen für die Diagnose von Verbindungsproblemen Wenn dein Homematic IP Access Point in Home…
  • Homematic Wired RS485 Bus Fehler an CCU3 diagnostizieren – Homematic CCU3 mit RS485 Bus Fehlerdiagnose und Wired Geräten
    Homematic Wired RS485 Bus Fehler an CCU3…
    1. April 2026 Homematic CCU3 mit angeschlossenen Wired-Geräten und RS485-Bus-Diagnose-Tools Homematic Wired RS485 Bus Fehler an CCU3 diagnostizieren ist ein kritisches Problem, das…
  • Garagentor per Smartphone öffnen - Homematic Garagentor-Aktor nachrüsten – Homematic Garagentor-Aktor Installation - Smartphone App steuert elektrisches Garagentor
    Garagentor per Smartphone öffnen - Homematic…
    1. Juli 2026 Moderne Garagentor-Steuerung: Mit Homematic wird jedes elektrische Garagentor smart und per App bedienbar Das Garagentor per Smartphone öffnen ist mit…
  • KNX Dimmer verursacht LED-Flackern: Kompatibilität prüfen und beheben – KNX Dimmer mit flackernder LED-Lampe und Oszilloskop zur Diagnose von Kompatibilitätsproblemen
    KNX Dimmer verursacht LED-Flackern: Kompatibilität…
    6. April 2026 KNX Dimmer-Kompatibilitätsprobleme mit LED-Leuchtmitteln erfordern systematische Diagnose mittels Oszilloskop und gezielter Parameteranpassung LED-Flackern bei KNX-Dimmern ist ein klassisches Kompatibilitätsproblem, das…
6. Februar 2019/9 Kommentare/von Sebastian
Schlagworte: 24V Netzteil, Bus, Homematic, Homematic IP wired, wired Bus
Eintrag teilen
  • Teilen auf Facebook
  • Teilen auf X
  • Teilen auf WhatsApp
  • Teilen auf Pinterest
  • Teilen auf LinkedIn
  • Per E-Mail teilen
https://technikkram.net/wp-content/uploads/2019/02/Phoenix-Contact-spet-power.jpg 341 1000 Sebastian https://technikkram.net/wp-content/uploads/2019/05/technikkram_transparent.png Sebastian2019-02-06 10:33:572019-06-08 07:51:17Homematic IP wired – 24V Versorgungsspannung auslegen
9 Kommentare
  1. Sascha H.
    Sascha H. sagte:
    17. März 2025 um 10:38

    Hi,

    ich plane auch grade meine HmIPW Installation. Da ich eine PV-Anlage mit Batterie inkl. Ersatzstrom habe (springt nach ca. 10 Sekunden Grid-Offline an, Danke für die Tipps hier.
    Statt eines 2. Netzteils plane ich dieses Modul „MEAN WELL MW DBUF40-24 – Puffermodul“ hinter dem Netzteil einzubauen.
    Hat jemand Erfahrung damit?

    Grüße
    Sascha

    Antworten
  2. Andre
    Andre sagte:
    11. März 2022 um 13:15

    Hallo zusammen,

    habe den 8 Fach schaltaktor homematic IP wired eq3 und das hier empfohlene Phoenix Contact Netzteil gekauft. Ich fühle mich gerade wahnsinnig blöd und mir ist das etwas peinlich zu fragen…. Wo schließe ich die 24V an bei der Steuerung die vom Netzteil kommt? Die Ausgänge sind ja mit der 230V Verbunden. Ich will damit eigentlich nur 8 Beleuchtungssegmente (LED) schalten…

    Vielen Dank. Gruß Andre

    Antworten
    • Thomas Kerwitz
      Thomas Kerwitz sagte:
      11. März 2022 um 16:30

      Hallo Andre, um Wired-Geräte wie deinen Schaltaktor zu steuern brauchst du den DRAP als Zentrale. Der wird mit dem Netzteil mit Spannung versorgt und hat entsprechende Anschlüsse. Der Drap und alle Geräte sind per BUS verbunden.

      Antworten
  3. Jascha
    Jascha sagte:
    19. April 2021 um 16:21

    Jetzt mal eine ganz blöde Frage.

    Es ist die Rede von diesem Diodenmodul (QUINT-DIODE/40, Art.-Nr. 2938963), was ich auch gerne verwenden würde.

    In welche Verteilung passt der denn bitte rein?

    Lg

    Antworten
  4. Thomas
    Thomas sagte:
    28. April 2020 um 23:59

    Hallo,
    „Daher sollten Unterverteilungen, die über eine größere Anzahl von IO-Modulen (> 6 Module) nicht mehr über ein kombiniertes Bus-/Versorgungskabel (EIB Standard 2x2x0,8mm²) angebunden werden. Hier sollte dann entweder auf einen größeren Querschnitt oder aber auf ein eigenes DRAP mit Spannungsversorgung zurückgegriffen werden.“ bedeutet: Wenn ich vorhabe, mehr als 6 I/O-M. und noch weitere BUS-Module im Ring zu verwenden, bin ich für den BUS-Ring mit 5×1,5 NYM besser bedient?

    Antworten
  5. Patrik Edelberg
    Patrik Edelberg sagte:
    30. März 2020 um 21:59

    Hallo Sebastian,

    du schreibst:
    „Bei dieser Installation ergibt sich dann ein max. möglicher Strom von 3645mA. Bei einem üblichen Gleichzeitigkeistfaktor von 30% wären dies 3645mA*0,3 = 1094mA. Somit sind wir selbst bei einem Ringtopologie absolut auf der sicheren Seite“

    Was genau meinst du mit auf der sicheren Seite bei Ringtopologie?

    Ich komme auf einen max. möglichen Strom von 4735mA aller Wired Komponenten. Auch ich wollte einen Ring aufbauen.
    Als Netzteile habe ich eigentlich 2 Phoenix Contact STEP-PS/ 1AC/24DC/4.2 angedacht plus das Redundanzmodul Phoenix Contact STEP-DIODE/5-24DC/2X5/1X10.
    Passt das oder habe ich einen Denkfehler und bin komplett unterdimensioniert?

    Danke und Gruß
    Patrik

    Antworten
    • tommy
      tommy sagte:
      27. April 2020 um 0:33

      Hallo Patrik,

      mit „auf der sicheren Seite bei Ringtopologie“ ist vermutlich gemeint, dass sollte der Ring unterbrochen werden die Last auf den einzelnen Busausgängen hängt. Also je nachdem wo die Unterbrechung ist, im Extremfall ist ein Bus eben direkt am DRAP unterbrochen und dann hängt der ganze Ring nur noch am anderen Bus. Sind das dann mehr als 3A gibt’s Probleme. Im Beispiel reichen die 3A von einem Bus immer noch dank Gleichzeitigkeitsfaktor.

      Zu deinen Zahlen: zweimal das 4,2A Netzteil ist sehr üppig ausgelegt! Wenn du insgesamt auf 4735mA kommst deckt ein Netzteil 89% des Maximalstroms ab. Aber wie wahrscheinlich ist das gleichzeitig 89% deiner Anlage im Einsatz sind. 89% aller Taster, Fensterkontakte usw. gleichzeitig gedrückt, 89% alle Ausgänge schalten in diesem Moment den Zustand um und 89% aller Jalousien fahren. Das kommt wohl nicht vor und darum wurde im Artikel ein Faktor von 0,3 angenommen. Bei dir dann 1420mA. Demnach würde das 1,75A Netzteil sogar reichen. Das deckt 37% „Gleichzeitigkeit“ deiner Anlage und da du Redundanz einplanst, sind es solange beide Netzteile funktionieren sogar 74% „Gleichzeitigkeit“.
      Selbst wenn du super sicher an die Sache gehst und eine 100% Abdeckung willst reichen zwei 2,5A Netzteile. Damit bist du über 100% und für den unwahrscheinlichen Fall, dass ein Netzteil defekt ist sind immer noch 53% „Gleichzeitigkeit“ möglich. Die Netzteile von Phoenix haben übrigens eine mittlere Zeit bis zum Ausfall von >1.000.000 Stunden. Im Durchschnitt laufen die also über 120 Jahre ohne defekt. (Ja das ist eher ein statistischer Wert aber es ist irgendwie beruhigend)

      Gruß
      Tommy

      Antworten
  6. Flo
    Flo sagte:
    24. Mai 2019 um 20:54

    Und der Verbrauch des DRAP muss nicht hinzugerechnet werden?

    Entschuldigt die Anfängerfrage ;)

    Gruß

    Antworten
  7. Mirko M.
    Mirko M. sagte:
    15. Mai 2019 um 15:39

    Danke für den Beitrag!

    Ich bin selber noch ein bisschen am Schauen, wie ich das bei mir mache. Ich bin letzte Woche auch bei dein-elektriker-info auf ein paar Teile gestoßen, welche mir dabei nützlich sein könnten.
    Ich schaue eben noch, welches Netzteil ich verwenden will. Das Beispiel von der Smartfabrik fand ich recht hilfreich bzw. die IOs, welche enthalten ist. Normalerweise sollte sich dann bei der Installation ein möglicher Strom von 3645mA ergeben. Generell ist das Homematic IP Wired System schon genial. Etwas tüfteln muss ich noch, aber das ist nicht das Problem am Ende des Tages :)

    Antworten

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

  •  
Smartkram Shop

Kategorien

Allgemein Apple Apps CCU2 CCU3 Charly debmatic EQ-3 Firmware Foto und Video Gadgets Gaming Geschenke Hardware Hausinstallation Haussicherheit HB-RF-USB Homematic Homematic IP Homematic IP Access Point Homematic IP wired iOS Kaufberatung KNX Media Center Mediola Mobile Multimedia Netzwerk Neuigkeiten Nützliches Online Services piVCCU piVCCU3 Provider Rabatte & Co Raspberrymatic Security Smart Home Software & Co Testberichte Tipps & Tricks Wearables Windows Zubehör
© Copyright - technikkram.net -
  • Link zu Facebook
  • Link zu X
  • Link zu Mail
  • Link zu Rss dieser Seite
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen