In diesem Folgeartikel werde ich euch von einem weiterem spannendem Thema der Elektroplanung berichten. Nachdem man sich sicher ist welche Bestandteile man in seinem eigenen Smart Home einbinden möchte, kann man mit der Elektroplanung beginnen. Hier gibt es viele Punkte die beachtet werden müssen und Erfahrung kann hierbei nicht schaden. Es gibt meiner Meinung nach zwei wirkliche Vorgehensweise für die Planung der eigenen Elektrik. Entweder ihr sagt, dass ihr euch von einem Fachmann einen Vorschlag geben lasst oder ihr versucht euch selber an der Planung und gebt diese zur Durchsicht an eine fachkundige Person. In meinem Fall haben wir uns vorerst Gedanken gemacht und uns den Plan von der smartfabrik überprüfen lassen.

Beispielausschnitt einer Elektroplanung

Von der ersten Idee zur Elektroplanung

Auch wenn man sich täglich mit dem Thema beschäftigt und die wildesten Szenarios programmiert, hilft einem die Erfahrung von Experten, die sich täglich rein mit der Elektroplanung beschäftigen. Es gibt einige Vorschriften die eingehalten werden müssen. Diesen Teil habe ich bis auf die Positionierung der einzelnen Taster und Leuchten abgegeben. Wie ein kleiner Teil meiner eigenen ersten Planung aussieht, habe ich euch einmal angehangen.

Auf der linken Seite seht ihr den mittleren Eingangsbereich und das Gäste-WC, sowie den Flur. Dieser wurde beispielsweise noch um einen Präsenzmelder im Gäste-WC durch die Kollegen ergänzt. Viele planen inzwischen komplett ohne Taster in Flurbereichen, da dort Bewegungsmelder verbaut sind, meiner Frau gefällt es jedoch besser dort auch noch Taster zu haben. Hier fällt dem einen oder anderen bestimmt auf, dass ich keine Raumthermostate für die Fußbodenheizung habe.

Wir nutzen hier den Jung 4093 KRM TS D Raumcontroller, dieser kann nicht nur für die Temperaturregelung verwendet werden, sondern hat auch zwei frei konfigurierbare Tasten mit jeweils zwei möglichen Schaltpunkten. Für Kinderzimmer oder Räume mit nur einem Licht und einer Rolllade/Jalousie können diese perfekt gesteuert werden. Auf die Besonderheiten dieses Raumcontrollers werde ich in einem separatem Artikel noch einmal genauer eingehen.

KNX-Elektroplanung – Schaltschrank

Der Schaltschrank ist das Herz einer konventionellen KNX Installation. Gerade hier soll meiner Meinung nach Ordnung herrschen, damit man auch später beispielsweise noch die Beleuchtung, von schaltbar auf dimmbar wechseln kann. Viele Elektriker schließen hier die Leitungen direkt an die Aktoren an um so Kosten, wie die Wago-Klemmen, zu sparen.

Hier kann ich euch nur von Anfang an empfehlen auf die Verlegung der Elektrik, mit einer vorab erstellten Kabelzugliste setzen. Aus der Erfahrung kann ich sagen das gerade beim Verlegen der Leitungen diese besonders nützlich sein kann und es auch für die Elektriker, aufgrund der vielen Leitungen, einfacher ist, wenn er jede Leitung noch einmal in einer Liste abhaken kann. Mit dieser Liste kann bei sorgfältiger Verlegung verhindert werden, dass einem später gewünschte Anschlüsse fehlen, die in der Übersichtsplanung eingezeichnet waren.

KNX-Planung – Auswahl der Geräte und Komponenten

Ein weiterer sehr wichtige Punkt ist die Auswahl der Geräte im Wohnraum – hier ist die Auswahl bei KNX so groß, dass man sehr schnell den Überblick verlieren kann, welche smarten Taster sinn sinnvoll, welche Funktionen können damit zusätzlich abgedeckt werden (Temperaturmessung, Luftfeuchtigkeit, Helligkeit usw..). Ein weiterer Punkt sind z.B. Präsenzmelder und Bewegungsmelder. Auch hier will ich Euch in mehreren Artikeln einen Überblick geben, welche Geräte am Markt verfügbar sind und wie Ihr diese geschickt einsetzen könnt.

KNX – Geräte Spannungsversorgung, Linienkoppler, Gateway

Neben den Aktoren und Tastern gibt es bei einer KNX-Installation viele weitere Geräte, die installiert werden müssen. So benötigen wir z.B. immer eine Spannungsversorgung, die unsere Anlage mit Strom versorgt. Hier gibt es verschiedene Leistungsklassen, Spannungsversorgungen mit Diagnose usw..

Wofür wird ein Linienkoppler benötigt? Wie werden die Linien ab besten aufgebaut? Wofür wird ein Gateway benötigt? Soll diese über Netzwerk oder USB laufen? Auf diese Fragen gebe ich Euch in den einzelnen Artikel Antworten und ich erkläre Euch die komplexen Zusammenhänge!

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