Um mit KNX arbeiten zu können, muss man zuerst verstehen, wie das System arbeitet und wie dies aufgebaut ist. Wir wollen Euch in den nächsten Monaten zeigen, wie Ihr mit KNX ein komplettes Haus planen und automatisieren könnt. Dazu schreiben wir Euch anhand sehr vieler Praxisbeispiele, die wir aus aktuellen Projekten der smartfabrik zeigen werden, wie Ihr hier vorgehen könnt. Doch bevor wir mit den einzelnen Tutorials anfangen werden, würde ich gerne über ein paar Grundlagen zum Thema KNX berichten. Diese sind wichtig um zu verstehen, wie das System aufgebaut ist und wie dieses funktioniert. KNX ist kein eigener Hersteller sondern ein Standard, den unterschiedliche Hersteller bedienen können. Das hat zur Folge, dass es Weltweit mehr als 400 Hersteller und Mitglieder gibt, die nach diesem Standard Geräte und Software entwickeln. Die KNX Association gibt dabei den Standard vor, der von allen Herstellern eingehalten werden muss. Daher ist es auch möglich, in einer Installation unterschiedliche Hersteller zu verwenden, ohne das es zu Problemen bei der Kommunikation kommt. Nähere Informationen dazu und welche Rolle EIB dabei spielt, werde ich Euch in späteren Artikel erklären.

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Wer seinen Smart Home im Neubau selber plant, wird sich früher oder später auch Gedanken zum Thema Schaltschrank machen müssen. Der Schaltschrank ist der zentrale Ort im Haus, von dem alle Kabel sternförmig zu den Verbrauchern laufen. Hier sind auch alle FIs (RCDs) und Sicherungen untergebracht. Neben diesen konventionellen Geräten kommt aber auch immer mehr Equipment für das Smart Home hinzu. Bei einer Homematic IP wired Installation sind die z.B. ein 24V Netzteil, um den Bus zu versorgen, das HmIPW-DRAP um die Homematic IP wired Komponenten mit dem Netzwerk zu verbinden und dann natürlich noch die diversen Aktoren für z.B. Jalousien, Steckdosen und Lichter.

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Ein Punkt, der fast bei jeder Installation vergessen wird – die Verbindungskabel zwischen den einzelnen Busteilnehmern. Bei den Homematic IP wired Geräten selbst liegen die Verbindungskabel bei, um die direkt nebeneinander liegenden Geräte zu verbinden. Ein Feld im Verteilerschrank ist 12 TE (Teilungseinheiten) breit – jeder Homematic IP wired Teilnehmer ist 4 TE breit, somit passen 3 Geräte in einem Feld nebeneinander. Diese lassen sich ganz bequem mit den beiliegenden Kabeln verbinden. Soll nun aber eine Verbindung zum nächsten Feld hergestellt werden, dann reicht das beiliegende Kabel nicht mehr aus.

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Einen Beitrag zum Thema Elektroplanung für Smart Home bin ich Euch bisher noch schuldig geblieben. In den vorherigen Artikel zu diesem Thema habe ich Euch gezeigt, wie Ihr mit der erstellten Kabelzugliste alle Kabel für Taster, Verbarucher (z.B. geschaltete Steckdosen, Lichter usw..) übersichtlich in einer Liste darstellen könnt. Diese Liste ist die Grundlage jeder vernünftigen Planung und sollte sehr gewissenhaft gepflegt werden. Alle bisherigen Artikel rund um das Thema Homematic IP wired Planung findet Ihr in unter diesem Link. Die Kabelzugliste, mit der wir arbeiten habe ich durch ein paar zusätzliche Spalten ergänzt. Damit kann ich direkt RCDs und Sicherungen zu den entsprechenden Stromkreisen zuordnen. Da jeder RCD eine eigenen Klemmleiste besitzt, an der auch die Neutralleiter gesammelt zum RCD zurückgeführt werden, müssen auch diese sauber geplant werden.

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In den vorherigen Teilen (Teil 1 + Teil 2) konntet ihr bereits einiges über die Verlegung und Verdrahtung der IR-Fußbodenheizung erfahren. In diesem Bericht zur Fußboden-Infrarotheizung möchte ich euch die elektrische Ansteuerung, unter anderem mit einer CCU3, näherbringen.

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Vor wenigen Wochen habe ich einen Artikel zur DoorBird DS2101V und D101S geschrieben. Mit dieser Türsprechanlage ist es sehr einfach seine bestehende konventionelle Klingel in die Neuzeit zu befördern oder aber kostengünstig bei einem Neubau direkt auf ein smartes System zu setzen. Die Türsprechnalage aus dem hause DoorBird gibt es mittlerweile in sehr vielen verschiedenen Ausprägungen wie z.B. die D101S für die Aufputzmontage oder die D2101V für die Unterputzmontage. Das praktische an diesen Anlagen ist, dass verschiedene Methoden genutzt werden können, um die Geräte mit Spannung und dem Internet zu versorgen.

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In meinem letzten Bericht habe ich euch über die Verlegung meiner elektrischen Fußbodenheizung informiert. Hierbei ging es vorwiegend um die Leistungsberechnung und die Verlegung des Untergrundes sowie der Heizmatten selbst.

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Was viele von uns bereits wissen (sollten): Lüften im Haus ist wichtig, um einerseits die Luftfeuchtigkeit zu reduzieren und andererseits für eine gute Luftqualität zu sorgen.

Bedauerlicherweise hat man bedingt durch Abwesenheit nicht immer die Möglichkeit, eine ausreichende Stosslüftung zu erzielen. Ebenfalls sind Altbestände nur in den seltensten Fällen mit Belüftungsanlagen versehen. Auch in meinem Fall geschah das Lüften leider viel zu selten…

So entschloss ich mich vor einiger Zeit zur Anschaffung eines Luftentfeuchters. Das Angebot ist diesbezüglich wahnsinnig groß und unterscheidet sich in der Regel nur durch die maximal mögliche Entfeuchtungsmenge bzw. Raumgröße.

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