Die Bildbearbeitung mit Photoshop lahmt, ein neues Game läuft nicht wirklich ruckelfrei und auch mit dem hochfahren lässt sich Dein System plötzlich auffällig viel Zeit? Nicht immer muss man gleich den kompletten Rechner oder das Notebook austauschen. Bevor man also gleich eine Neuanschaffung in Betracht zieht, sollte man zunächst einmal prüfen, ob der Rechner oder das Notebook über ausreichend Arbeitsspeicher verfügt. Eine Speichererweiterung ist in der Regel die günstigste Möglichkeit, um einem System schnell, günstig und einfach mehr Leistung zu entlocken. Spätestens wenn man ein neues Betriebssystem wie das aktuelle Windows 8 installiert hat, sollte man auch den Arbeitsspeicher des Rechners oder Notebooks anpassen.

Wie viel freier Arbeitsspeicher steht eigentlich zur Verfügung?

Während Windows XP sich noch mit bescheidenen 64 MB RAM zufrieden gibt (Microsoft empfiehlt allerdings 128 MB), liegt die Systemanforderung für den Betrieb von Windows 7 schon 1 GB RAM für die 32-Bit-Version und bei der 64-Bit-Version muss man sogar 2 GB RAM bereitstellen. Aber wie lässt sich eigentlich herausfinden, ob der Rechner auf genügend RAM zurückgreifen kann? Einen schnellen Überblick verschafft man sich mit dem Windows Task Manager. Diesen startet man mit der Tastenkombination Strg, Alt und Entf oder durch einen klick mit der rechten Maustaste auf die Taskleiste. Die Software zeigt zum einen an, wie stark der Prozessor des Rechners aktuell ausgelastet ist und zum anderen gibt er Antwort auf die Frage, wie viel freier Arbeitsspeicher dem System zur Verfügung steht.

Die Auslastung des Prozessors sollte sich im normalen Windows-Betrieb zwischen 1% und 7% bewegen; Bildbearbeitung oder grafische anspruchsvolle Spiele können die Auslastung des Prozessors aber ohne weiteres auf 100% steigern. Wie es um den Speicherplatz des Rechners bestellt ist, verraten die Anzeigefelder „Zugesicherter Speicher“ und „Physikalischer Speicher“. Als Faustregel gilt hier: Der Wert im Feld „Zugesicherter Speicher -> Insgesamt“ sollte nicht über dem im Anzeigefeld „Physikalischer Speicher -> Insgesamt“ liegen.

Nicht benötigte Prozesse beenden und den automatischen Start verhindern

Es kann sich zudem lohnen, die im Task-Manager angezeigten Prozesse genauer unter die Lupe zu nehmen und diese zu beenden, um damit zusätzlichen Arbeitsspeicher freizugeben. Oft laufen im Hintergrund Programme, die man nicht benötigt und die auch bei jedem hochfahren des Rechners automatisch gestartet werden und den Start damit nur verlangsamen und unnötig Ressourcen verbrauchen.

Das unterbinden dieser Systemstarts, geht unter Windows XP und Windows 7 recht einfach mit der msconfig.exe, einem kleinen nativen Konfigurationsprogramm, welches man einfach über Start > Ausführen und der Eingabe von msconfig aufruft. In Windows 8 ist dieses in den Task-Manager integriert worden.

Jedoch hilft auch das optimieren manchmal nicht mehr weiter und man sollte den Rechner mit zusätzlichem Arbeitsspeicher aufrüsten. Das kostet nicht viel Geld und bringt dem System mehr Power die Benutzung macht wieder Spaß. Der Einbau von Arbeitsspeicher ist so einfach, dass ihn auch Laien problemlos vornehmen können. Für die meisten Modelle gibt es ein passendes Youtube Video, wo der Aus- und Einbau gezeigt wird.

Nur der richtige Arbeitsspeicher bringt den gewünschten Effekt.

Der Speicherriegel muss nicht nur physikalisch, sondern auch Systemseitig passen und wenn ein altes Mainboard oder ein Windows in der 32-bit Version verwendet, ist bei bei 4 Gigabyte RAM Schluss denn hier greift die 4 GB Grenze der Hard- und oder Software.

Damit man nicht nur günstig, sondern auch den richtigen Arbeitsspeicher kauft, empfehle ich speichermarkt.de. Hier kann man per Gerätebezeichnung, Drop-Down Menü oder am einfachsten, mit dem keinen Tool „Speicher Finder“ sich den richten RAM anzeigen lassen und direkt bestellen.

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