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Marc Broch
Security

Mobile Geräte mit Passcode schützen ist notwendig

Netzwerk und WLAN Reichweite per Stromleitung erweitern - Img28

Die Verwendung eines Passcodes auf einem mobilen Gerät wie Smartphone oder Tablet ist absolut zu befürworten. Wenn man nämlich bedenkt welche wichtigen bzw. sehr persönlichen Daten sich heute auf den meisten mobilen Gerät befinden und was damit in den falschen Händen passieren kann. Es geht hier nicht nur um die E-Mails und Kontakte, sondern auch um die ganzen Apps auf den Geräten, denn diese sind zum einen ebenfalls voller Daten bzw. greifen online darauf zu und in fast allen Fällen nicht extra durch Eingabe eines Passworts geschützt. Auch sollte man den entstehenden Schaden nicht vergessen der auftreten kann, wenn jemand mit böser oder krimineller Absicht meinen Account bei den Sozialen Netzwerken wie etwa Facebook oder Xing verwendet.

Man sollte also unbedingt die Codesperre auf den Geräten aktivieren und das geht bei iPhone und iPad unter: Einstellungen > Allgemein > Code-Sperre und unter Android: Einstellungen > Standort und Sicherheit > Bildschirmsperre. Das minimale wäre hier ein Zahlencode mit 4 stellen, dieser sollte auch nicht mit der PIN Nummer der SIM Karte identisch sein. Eine eine einfache Zahlenkombination wie 1234 usw. sollte bei PIN und Code-Sperre vermeiden. Ebenfalls sollte man die Funktion aktivieren, das Gerät nach zu vielen Fehlversuchen zu löschen und 5 Eingaben wäre hier zu empfehlen. Was die Dauer angeht, ab wann der Code nach einer Nichtbenutzung des Gerätes erforderlich ist, darüber kann man sicherlich lange streiten und richtige Vorgaben gibt es hier nicht. Meiner persönliche Empfehlung sind 5 Minuten.

Im Unternehmensumfeld wird die Code-Sperre und auch sonst alle relevanten Einstellung zentral gesteuert und der Anwender kann diese nicht ändern und muss mit den Vorgaben leben. Woher kommen aber diese Vorgaben? Es gibt auf der einen Seite den Sicherheitsbeauftragten, der am liebsten nach maximal 1 Minute die Eingabe das Codes fordert, um ein höchstes Maß an Sicherheit gewährleisten und häufig kommen die Vorgaben auch von der Geschäftsführung. Dann gibt es aber auch den Admin, welcher die Software betreut und die Geräte an die Mitarbeiter ausliefert und den Unmut dann zu spüren bekommt, das wäre ja total unproduktiv und so weiter und sofort. Es ist also wichtig den Mitarbeitern die Notwendigkeit der Sicherheitsmaßnahmen zu erklären und eine zeitliche Spanne zu wählen, die am besten in die Realität passt, das gilt dann auch bei der Beratung der Geschäftsführung und den Verhandlungen mit dem Sicherheitsexperten. Bei meiner Einführung einer MDM (Mobile Device Management) Lösung im Unternehmen mit knapp 200 iOS Geräten zum Beginn hat das sehr gut geklappt und es waren sogar knapp 100 private Geräte. Schweigen ist Silber und reden ist hier absolut Goldwert.

Fazit: Ein Geräte-Code und eine PIN-Sperre auf mobilen Geräten ist notwendig, soviel steht fest! Der Verlust des eigentlichen Geräts ist ja schon schlimm genug, wenn aber wenn der Finder oder Dieb auch noch an die Daten kommt und sogar noch die Telefonrechnung in die Höhe treiben kann, ist es mit Abstand noch viel Schlimmer und in machen Fällen kaum auszumahlen, was bei Missbrauch passieren könnte.

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7. März 2013/0 Kommentare/von Marc Broch
Schlagworte: Mobile, Passcode
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