Heute will ich Euch ein weiteres DIY-Projekt vorstellen. Ich zeige Euch, wie Ihr einen 8-fach Temperatursensor selber aufbauen könnt um damit z.B. die Vor- und Rücklauftemperatur Eurer Fußbodenheizung zu messen. Denkbar sind auch Anwendungen für den Pool, die Wärmepumpe usw.. Mit dem Bausatz könnt Ihr bis zu 8 unterschiedliche Temperaturen erfassen und diese direkt in der Homematic CCU auswerten und verarbeiten. Vor ein paar Wochen hatte ich Euch dieses Projekt bereits vorgestellt und dafür die universal-Platine von Alexander verwendet (zum Artikel).

Da ich selbst bei meiner Fußbodenheizung die Vorlauf und auch Rücklauf-Temperatur messen will, habe ich in KiCad eine eigene Platine entworfen, damit ich die 8 Sensoren schnell per Schraubklemmen anschließen kann. Außerdem wollte ich ein System, das unabhängig von Batterien funktioniert. Daher habe ich die Platine so ausgelegt, dass diese mit 24V arbeitet. In meinen Verteilerkästen für die Fußbodenheizung liegen bereits 230V, da ich hier bereits den FAL230-C10 verbaut habe. Für den Betrieb reicht ein kleines 230V / 24V Netzteil von Meanwell, welches man für wenige Euro bekommt. In dem älteren Artikel lief die Messung per Batterie, doch die 230V Lösung gefällt mir wesentlich besser…

Was benötigt Ihr alles für diesen Bausatz?

  • 1x Grundplatine könnt Ihr über unsere Shop beziehen
  • 1..8x DS18B20 Fühler
  • 1x Arduino Pro Mini 3,3V mit 8 MHz
  • 1x Funkmodul 868MHz (CC1101)
  • 1x Antennendraht 8,6cm (1mm Abisoliert)
  • 1x SMA Sockel für externe Antenne (optional)
  • 1x Taster 6x6x5mm
  • 1x Elko 10uF 1,5mm
  • 1x Universalgehäuse
  • 4x Blechschraube M2
  • 1x 470 Ohm Widerstand für die LED
  • 1x 4,7k Ohm Widerstand für die Fühler
  • 1x Netzteil 24V

Dateien zur Platine (Gerber) findet Ihr hier.

Wo am besten kaufen?

Ich habe alle Teile mit µ-Elektronik bei Aliexpress bestellt, die Bauteile wie Widerstände, Taster, das Gehäuse und die anderen passiven Bauteile bei Conrad. Der komplette Bausatz wird auch bei uns im Shop zu kaufen sein. Dort ist dann bereits alles vorhanden, was Ihr für den Aufbau benötigt.

So sieht der fertig aufgebaute Bausatz aus. Ich habe in diesem Beispiel nur 2 Sensoren angeschlossen. Ihr seid bei der Anzahl komplett variable, sodass 1-8 Sensoren verwendet werden können.

AmazonAliexpressConrad
ELV
Grundplatine (Webshop)
6-25V FestspannungsreglerLink
SchraubsockelLink
DS218B20 SensorLink
Arduino Pro MiniLinkLink
FunkmodulLinkLink
Antennendraht
LED 3mmLinkLink
R1 = 470 OhmLinkLink
R3 = 4,7K OhmLinkLink
Taster 6x6x5mmLinkLink
Elko 10uFLinkLink
UniversalgehäuseLink
Blechschraube M2Link
Sicherung
FTDI AdapterLinkLink
24V NetzteilLink

Zusammenbau des Sensors

Zuerst wird der Arduino eingelötet, wie auf den Fotos zu sehen ist. Vergesst dabei bitte nicht die Pin A4 und A5, diese befinden sich im inneren.

Danach wird das CC1101 Funkmodul verlötet. Hier könnt Ihr entscheiden, ob dieses auf die 2mm Pins gesetzt werden soll (wie im Foto). Ihr könnt das Modul aber auch direkt auf die Platine löten, dann entfallen die 2mm Pins.

Nun folgt der Festspannungsregler, der dafür sorgt, dass die 6-24V Eingangsspannung zu 5V gewandelt wird. Der Festspannungsregler arbeitet von 6-25V, so könnt Ihr auch ein Netzteil mit 10V oder 12V anschließen!

Achtet bitte auf die richtige Ausrichtung wie im Foto. Das Modul wird auf 2,54mm Pins gesetzt. Es folgen dann die LED, der Taster und die Sicherung. Ihr könnt auch direkt den kleinen Elko mit einlöten. Der Balken auf den Elko muss zur ausgefüllten Fläche auf der Platine zeigen.

Bei den Widerstanden müsst Ihr für R1 den 470 Ohm verwenden und für R2 den 4,7k Ohm.

Nachdem nun alle Bauteile verlötet worden sind, folgen die Schraubklemmen. Diese werden so platziert, wie im Foto zu sehen. Die Schraubklemmen der Sensoren 1-5 stehen sich gegenüber.

Nun können wir die Sensoren anklemmen. Je nachdem, welche Sensoren Ihr vorliegen habt, kann die Farbe der Adern variieren. GND ist in diesem Fall schwarz,

Nun können wir die fertige Platine in das Gehäuse setzen und mit den Schrauben fixieren. Es werden nur 4 Stück benötigt. Die Kabel für die Spannungsversorgung und die Messleitungen habe ich durch die Öffnung am Gehäuseboden geführt.

Hier seht Ihr das fertig aufgebaute Gehäuse mit einen 24V Netzteil. Das Netzteil auf dem Foto ist etwas groß, es kann natürlich auch ein kleineres Netzteil (24V) verwendet werden.

Frequenz des CC1101 anpassen

Falls Ihr Probleme beim Anlernen des Sensors habt, solltet Ihr Euch bitte zuerst diesen ausführlichen Artikel zum Thema Frequenzanpassung des CC1101 durchlesen.

DIY-Sensor programmieren mit dem passenden Sketch

Zuerst müssen wir die Arduion IDE Software herunterladen. Diese gibt es für Windows, Mac und Linux.

Nachdem der Download beendet ist, müsst die die Installationsroutine durchlaufen und das Programm starten.

AskSinPP herunterladen

Um zu starten benötigen wir zuerst AskSinPP. Über die Schaltfläche „Clone or download“ rufen wir ein weiteres Fenster auf. Hier wählen wir nun Download ZIP aus.

Nachdem die Datei heruntergeladen ist entpacken wir die Datei in einem temporären Ordner.

Nun müssen wir aus den soeben entpackten Dateien ein neues Archiv machen, jedoch ohne das zusätzliches Unterverzeichnis AskSinPP. Im neuen ZIP-Archiv sind dann direkt die Ordner bootloader, examples usw… zu finden. Das neue Archiv kann den gleichen Namen wie das alte Archiv tragen.

Wir brauchen diese Datei gleich, um die ZIP-Datei als zusätzliche Library in Arduino IDE einzubinden.

Einbinden der AskSinPP Bibliothek

Die soeben angelegte ZIP-Datei spielen wir jetzt in das Arduino IDE ein. Dazu klicken wir im Hauptfenster auf „Sketch“ und dann auf „Bibliothek einbinden“ dort wählen wir dann „.ZIP-Bibliothek einbinden…“ an.

In dem neuen Fenster wählen wir nun unsere soeben erzeugte ZIP-Datei aus.

Damit haben wir die wichtigste Bibliothek für die Funktion unseres neuen Sensors eingebunden!

Sketch herunterladen

Nun laden wir die fertigen Sketche für den Sensor herunter. Diese bekommen wir bei GitHub von Jerome.

Auch hier wählen wir wieder „Clone or download“ an und laden die ZIP-Datei herunter.

Ich habe das Archiv direkt in den Ordner der Arduino-Installation geschoben. Diesen findet Ihr unter „Dokumente“ –> „Arduino“. Hier habe ich alle Beispiele abgelegt, die in der ZIP-Datei von Jerome vorhanden sind.

Zusätzliche Bibliotheken installieren

Zuerst müssen aber noch weitere Bibliotheken geladen werden, damit das Projekt laufen kann.

Wir brauchen folgende Bibliotheken, die noch installiert werden müssen:

Fangen wir mit der ersten Bibliothek an. Diese installieren wir über das Haupfenster mit einem Klick auf „Sketch“ –> „Bibliothek einbinden“ –> „Bibliothek verwalten…“

Es öffnet sich ein neues Fenster. Dort können wir dann nach der benötigten Datei suchen.

Wir geben als im Eingabefeld „EnableInterrupt“ ein und wählen die aktuelle Version aus und danach auf „Installieren“.

Damit haben wir nun die erste Bibliothek eingebunden.

Die nächste Library, die wir benötigen können wir hier von GitHub herunterladen. Auch diese Bibliothek binden wir wieder über die Schaltfläche „Sketch“ –> „Bibliothek einbinden…“ und dann auf „.ZIP-Bibliothek hinzufügen…“.

Damit haben wir nun alle nötigen Dateien zusammen und können jetzt das Board konfigurieren!

Board Konfigurieren

Nun müssen wir dem Programm noch mitteilen, welches Board wir programmieren wollen. Dazu klicken wir auf „Werkzeuge“ und tragen dort die Information ein, die Ihr im Bild sehen könnt.

Sketch laden

Nun müssen wir das fertige Sketch laden, um den Sensor zum Leben zu erwecken. Das Sketch ist wie ein Programm, welches auf den Prozessor vom Arduino geschrieben wird.

Hier sind die Einstellungen nochmal einzeln aufgeführt. Um an den COM-Port des FTDI-Adapters zu erhalten, muss der Adapter an den Computer angeschlossen werden. Ihr könnt dann im Gerätemanager den passenden Port sehen. In meinem Fall ist das COM7.

  • Board: Arduino Pro or Pro Mini
  • Prozessor: ATMega328P 3.3V 8MHz
  • Port: Der COM Port vom FTDI Adapter

Arduino flashen

Jetzt haben wir soweit alles vorbereitet, dass der Arduino programmiert werden kann. Dazu müssen wir den Programmer auf 3,3V umstellen. Auf der Platine ist dafür ein Jumper angebracht. Dieser kann entweder in der Stellung 3,3V oder 5V gesteckt werden. Wir müssen diesen für unseren Arduino auf 3,3V stellen.

Nun klicken wir im Fenster auf „Sketch“ –> „Überprüfen / Kompilieren“.

Wenn Ihr bis hier alles richtig gemacht habt, dann können wir das Programm nun auf die CPU schreiben.

Dazu klicken wir auf „Sketch“ –> „Hochladen“

Auch dieser Vorgang dauert etwas und Ihr könnt beobachten, wie die beiden roten LEDs am Programmer während des Vorgangs blinken.

Damit haben wir erfolgreich die Software auf das Gerät gespielt!

58 Kommentare
  1. Avatar
    Dieter sagte:

    Hallo Sebastian,
    ich glaube da ist zwischenzeitlich ein Bug in der Anleitung. Ich komme doch irgendwann an den Punkt an dem ich das Muster-Sketch öffnen muss (ist das HB-UNI-Sen-Temp-DS18B20.ino ? Dein Link läuft ins Leere). Wenn das der richtige Sketch wäre scheiont der kaputt zu sein (gefunden habe ich ihn über Github: „jp112sdl“ und von dort zu „machtnix“ weil auch unter jp112 kein funktionierender Link oder ino-File war. Das File was ich dann von „machtnix“ dowloaden konnte enthält m.E. aber kein korrektes Sketch (das schaut eher wie ein Style-Sheet oder so aus; bin kein Programmprofi).
    Kannst Du bitte helfen, da ich sonst den Bausatz nicht in Betrieb nehmen kann. Keine Ahnung wie die Vorredner das geschafft haben. Wie oben erwähnt: Vielleicht ist die HB-UNI-Sen-Temp-DS18B20 inzwischen defekt?
    Danke, Dieter

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  2. Avatar
    Dieter sagte:

    Sketch?
    Irgendwas stimmt noch nicht. In der Beschreibung steht „Sketch laden“ (als Link) der Link endet aber in „404-Fehler“. Laut Jerome müsste an diesem Punkt noch eine fertige Bsp-Datei geladen werden, da wird die Anleitung dann aber leider dünn.

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      • Avatar
        Thomas sagte:

        Kann ich bestätigen, habe das Gerät vorgestern „programmiert“ und es hat alles soweit ganz gut geklappt wenn man sich an die Links aus den Kommentaren gehalten hat.

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  3. Avatar
    Urban sagte:

    Hallo,
    Habe den Bausatz in Betrieb genommen alles funktioniert so weit problemlos, jedoch werden immer nur von 4 Sensoren die Temp.in HomeMatic angezeigt. Im Monitor vom Adruino werden 8 Sensoren gefunden und die Temp. angezeigt.
    Wo liegt der Fehler?

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    • Avatar
      Roland sagte:

      Das Problem hatte ich auch mal. Ein Kabel war vertauscht und die Anschlussreihenfolge auf dem PCB hatte ich nicht eingehalten.

      Tipps: Schau dir die Lötstellen nochmals genau an. Evt. Nachlöten.
      Anschlussreihenfolge 1 bis 8 einhalten.
      Die Anschlussreihenfolge der Sensorkabel mit der PCB abstimmen.
      Vieleicht ist auch ein Sensor defekt -> Rundtausch der Sensoren

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      • Avatar
        Urban sagte:

        Habe das alles ausprobiert, die Sensoren funktioniren mit einem Raspberry ohne Probleme.
        Im Monitor auf dem Adruino werden die Anzahl der Sensoren und die Temp. auch angezeigt.
        Kann nur eine Einstellung am Programm sein. Egal wo und wie viele Sensoren ich anklemme, es werden in der HomaMatic immer nur 4 angezeigt.

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  4. Avatar
    Thomas sagte:

    Hi,
    du schreibst „Bei den Widerstanden müsst Ihr für R1 den 470 Ohm verwenden und für R2 den 4,7k Ohm“.
    Im Bild 10 ist der „Obere“ Widerstand laut Platine R1.
    Laut Codierung ist dort der 4,7k Ohm Widerstand verbaut.
    Um ganz sicher zu gehen… Wie herum ist es richtig? :)

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    Roland sagte:

    Die Sensoren laufen nun seit 2 Monaten hervorragend. Leider brauche ich nun schon den 2ten Batteriesatz.
    Habe heute Ströme gemessen.
    – Ruhestrom 5,4mA
    – Sendebetrieb bis 25mA

    Dann bin ich auf den tollen Beitrag gestoßen in dem eine Lösung dargestellt wird.
    https://technikkram.net/2018/07/homematic-diy-sensor-batterielaufzeit-verlaengern-ldo-und-led-entfernen
    Die LED lötete ich wie angegeben aus und der Strom reduzierte sich
    . Ruhestrom 4,3mA
    Den Spannungsregler traute ich mich nicht auszulöten.
    Nun suche ich ein Netzteil mit dem ich die 6V und die 25mA bereitstellen kann.
    Kennt einer eine einfache Schaltung die ich kaufen kann?
    Alternativ kaufe ich mit einen Trafo, Gleichrichter, Kondensator und 6V Spannungsstabilisator und hoffe dass ich dann eine gute konstante Spannung bekomme.

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  6. Avatar
    Dieter sagte:

    Hallo Sebastian,
    Paket ist da, freu mich schon auf den Zusammenbau und den Test. Kannst Du noch was zur Einbaulage der LED sagen (und vielleicht in der obigen Anleitung ergänzen)? Alles andere scheint selbsterklärend und mit den Fotos machbar (nach etlichen Original HM Bausätzen)
    Und nicht zu vergessen: herzlichen Dank für die Aufbereitung und Zurverfügungstellung der Bausätze. DANKE

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  7. Avatar
    Dieter sagte:

    Hallo Sebastian,
    spricht was dagegen die Module (Arduino, Funkmodul, Spannungsregler) auf den Pinleisten zu stecken statt zu löten? Könnte ja durchaus sein dass die Chinaware mal getauscht werden muss …
    Danke vielmals, Dieter

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  8. Avatar
    Dom sagte:

    Hallo Sebastian,
    ich habe anhand deines Artikels eine Kontrolle der Wassertemperatur samt Visualisierung in Highcharts und in die Mediola Neo App vorgenommen. Großes Dankeschön!!!

    Kleiner Wermutstropfen und konstruktive Kritik… musste leider feststellen, dass einige Links im Beitrag ins leere laufen und somit eine Realisierung nur mit Verzögerungen und langer Suche möglich war. Super wäre es, wenn die Links aktuell blieben. Der Artikel ist ja nicht sooo alt.

    Link zu den aktuellen JP-HB-Devices-addon Releases: https://github.com/jp112sdl/JP-HB-Devices-addon/releases
    Link zum Sketch HB-UNI-Sen-TEMP-DS18B20: https://github.com/jp112sdl/HB-UNI-Sen-TEMP-DS18B20

    Auch sind mir nur durch Zufall folgende Beiträge aufgefallen:

    – Frequenzkalibrierung (https://technikkram.net/2019/05/asksinpp-diy-fehler-anlernen-nicht-moeglich-cc1101-frequenz-automatisch-anpassen)

    – Einbindung in die CCU3 (Teil des Beitrages „Homematic DIY-Projekt: Thermometer und Hydrometer – fertige Platine im Eigenbau“ https://technikkram.net/2018/05/homematic-diy-projekt-thermometer-und-hydrometer-fertige-platine-im-eigenbau)

    – Highcharts https://technikkram.net/2019/05/alternative-diagramme-mit-highcharts-loggen-von-datenpunkten-auch-hmip-und-variablen-teil-2

    Diese wären zur Komplettierung dieses Beitrages IMHO auch sehr nützlich gewesen. Vlt. helfen diese Hinweise anderen interessierten Lesern.

    Mich persönlich würde noch die Einbindung anderer nützlicher Sensoren für den Aquarium Betrieb interessieren. Zb. einen Ph Sensor. Ist soetwas möglich?

    Beste Grüße und weiter so!
    Dom

    Antworten
    • Avatar
      Dom sagte:

      Hallo in die Runde,

      wollte nochmal zu meiner Frage nachhaken…

      Können weitere nützliche Sensoren für den Aquarium Betrieb eingebunden werden? Zb. einen Co2 oder Ph Sensor.

      Beste Grüße

      Antworten
    • Avatar
      Dieter sagte:

      Hi Dom,
      könntest Du mal prüfen ob Dein Link zum Bsp-Sketch noch das enthält was Du runtergeladen hast. Ich bin Deinem Link gefolgt (Danke hierfür) aber der Sketch enthält meiner Ansicht nach keinen funktionsfähigen Code …
      Danke vielmals, Dieter

      Antworten
  9. Avatar
    Christian sagte:

    Hallo,

    Ich habe den Bausatz zusammengelötet.
    Wenn ich in der Anleitung auf Sketch laden klicke, dann bekomme ich Error 404.
    Sorry ist mein erstes Arduino -Projekt..

    Antworten
    • Avatar
      Roland sagte:

      Hallo Christian,
      mir ging es ähnlich. Zuerst lief gar nichts.
      Habe mich dann erstmal mit dem Andruino auseinandergesetzt und da die einfachen Programme getestet. Wenn das läuft geht die Komunikation mit dem Andruino.
      Die nächste Hürde war dann wie binde ich die Libraries ein. Hier ist Sebastians Anleitung genau zu folgen.
      Als es dann immer noch nicht lief begann ich die Sendefrequenz abzustimmen.
      Heute läuft es problemlos.
      Lies auch die verschiedenen Kommentare hier bei technikkram durch. Sie haben mir sehr geholfen. Kannst auch Kontakt mit einem jungen Informatiker oder Elektroniker aufnehmen. Fast alle kennen den Andruino und können dir weiterhelfen.

      Antworten
  10. Avatar
    Roland sagte:

    Zuordnung der WEB UI zu den Anschüssen auf der PCB.
    Messe gerade die Zurodnungstabelle aus. Dabei stelle ich fest dass diese bei mir nocht chronologisch sondern „chaotisch“ verläuft.
    Anschluss Chanal
    1 5
    2 6
    3 7
    4 8
    5 4
    6 1
    7 2
    8 3

    Es stellen sich da die Fragen:
    Bleibt die Zuordnung auch nach einem Restart/Stromausfall/neues hochladen des Skrips erhalten?
    Wie wird die Reihenfolge festgelegt? Gibt es im Senson eine Kennung? Wäre es mit wissen der Kennung dann möglich die Reihenfolge in Sequenz zu legen.
    Ist ein Skript vorhanden mit dem diese Kennung ausgelesen werden kann?

    Antworten
    • Avatar
      Roland sagte:

      Da ich drei Platinen verbaue und diese im Dauereinsatz zu Heizungssteuerung genutzt werden war mir die Zuordnung der Schraubpositionen zu den Kanälen wichtig.

      s g r s g r s g r
      6 7 8
      !—————————!
      ! Ch1 Ch2 Ch3 !
      !—————————!
      !—————————!
      ! Ch7 Ch8 Ch4 !
      !—————————!
      3 4 5
      r g s r g s r g s

      s g r s g r
      1 2
      !——————!
      ! Ch6 Ch5 !
      !——————!

      s schwarz
      g gelb
      r rot
      Zahl Zuordnungszahl auf der Platine
      chx Chanal in der WEBUI

      Habe den Sensor in 6 entfernt und es hat sich das Zuordnungsbild verschoben

      s g r s g r
      6 7 8
      !—————————!
      ! Ch1 Ch2 !
      !—————————!
      !—————————!
      ! Ch6 Ch7 Ch3 !
      !—————————!
      3 4 5
      r g s r g s r g s

      s g r s g r
      1 2
      !—————–!
      ! Ch5 Ch4 !
      !—————–!

      Nach aktivieren des Sensors ergab sich die erste Zuordnung wieder.

      Wie in einem anderen Beitrag behandelt sind die Batterien sehr schenll leer. Daher habe ich ein Netzteil selber gebaut.
      Es gibt da auch die Möglichkeit vorhandene Kleinnetzteile (el. Rasierer, Händy, etc.) zu nutzen.

      Antworten
        • Avatar
          Thomas sagte:

          Mit etwas Nachdenken kann man es sich aber ohne die Leerzeichen auch gut herleiten was du meinst. Ist es denn bei dir nun stabil geblieben? Bei mir sind die Zuordnungen auch vertauscht (allerdings nochmal komplett anders als bei dir). Ich habe ein einziges mal „neugestartet“ und die Zuordnung ist erhalten geblieben. Frage ist ob das nun hoffentlich immer so bleibt oder hast du schon Neuigkeiten Roland?

          Antworten
  11. Avatar
    Roland sagte:

    Habe zwei meiner drei 8-fach Platinen zusammengebaut. Die Zweite verhält sich beim freqtest und beim Hochaden des Skripts unauffällig. Sprich es sind keine Unterschiede zum Ersten zu erkennen.

    Wenn ich versuche das Zweite anzulernen dann bricht die Komunikation des Ersten zusammen. Es kommen nur noch Nullen an.

    Darf nur ein 8-fach Board im Netzwerk betrieben werden?
    Müsste nicht jeder Sender eine eigene Kennung haben?

    Antworten
  12. Avatar
    Roland sagte:

    In der obigen Stückliste ist als Temperatursensor der „DS218B20“ Sensor geführt. Der Link zeigt auf eine andere Komponente. Bei Alibaba ist dafür der „DS18B20“ zu haben und für den ist auch eine Bibliothek da.
    Kann ich die Bibliothek für den DS18B20 nehmen?

    Antworten
    • Avatar
      Roland sagte:

      Ja, wenn der Arduino startet zeigt er bei mir mit 2 Sensoren die Meldung

      -> Found 2 DS18B20 Sensors

      auf. Die Sensoren werden dann auch ausgelesen und die Temperaturen mit einer Nachkommastelle gesendet.

      Antworten
  13. Avatar
    Roland sagte:

    Habe nun einige Hürden genommen.
    das Board ist bestückt. Die Frequenz ist abgestimmt.
    Drei der vier Bibliotheken sind eingebunden und werden kompiliert- gelinkt und hochgeladen
    (EnableInterrupt/ Low-Power/ OneWire) einzig die MultiChannelDevice
    konnte ich nicht finden. Ist sie bei der AskSinPP-master enthalten?

    Auch ohne die MultiChannelDevice lässt sich alles letztendlich hochladen. Nur bekomme ich es nun als Homatic nicht angelernt.

    Antworten
  14. Avatar
    Roland sagte:

    Die HW habe ich nun zusammengelötet. Nun folgt noch die Software. Leider ist die Beschreibung für mich als einen der erstmalig mit dem Arduino arbeitet nicht selbsterklärend.
    Denke es mir in der Reihenfolge:
    In dem AskSinPP-master.zip sind alle Quellen des Programmes für den Ardoino enthalten.
    Nun müssen die se noch compiliert und verlinkt werden.
    Dann auf den eProm gespeichert ist der Sensor einsatzbereit.

    Wenn dem so ist fehlen mir die Anweisungen wie ich compiliere und Linke und dann die Daten aufspiele.
    Gibt es da im Netz Anweisungen?

    Antworten
  15. Avatar
    Roland sagte:

    Auf dem ersten und zweiten Foto ist der Arduino eingelötet, und neben Pin A4 und A5 auch A6 und A7. Es ist eine Stiftleiste mit 6 Stiften die winkelig 90° sind beigefürt. Muss ich hier jeweils 2 Stifte abbrechen und diese dann gerade biegen?

    Hat die PCB 2 Layer? Bei zwei kann ich die Leitungen einfach nachvollziehen.

    Antworten
  16. Avatar
    Andreas sagte:

    Die Sendoren sind auch auf der Datenleitung alle parallel verbunden!? könnte man auch mehr wie 8 Sensoren an einer Platine/Arduino betreiben? Wie müsste den Sketch anpassen?

    Antworten
    • Avatar
      Andreas sagte:

      Bitte bitte um einen Tipp. Für eine weitere Platine habe ich am Zieleinsatzort (Heizkreisverteiler) leider keinen Platz!

      Antworten
        • Avatar
          Andreas sagte:

          bezieht sich das auf die physikalischen Anschlussmöglichkeiten oder die SW-technische Begrenzung des 1-wire-Systems?

          Antworten
          • Avatar
            Andreas sagte:

            Lieber Sebastian, wenn denn der (in der Grundkonstellation) limitierende Faktor die SW ist, dann wäre es ganz net, wenn Du Tipps geben könntest wie die Grenze zu überwinden wäre …

          • Sebastian
            Sebastian sagte:

            Hallo Andreas, das ist leider nicht vorgesehen, da es hier verschiedene Faktoren wie z.B. die Homematic Zentrale, die Anzahl der Datenpunkte vom Arduino usw. gibt. Daher lässt es nicht nicht erweitern. Es werden maximal 8 Sensoren unterstützt.

          • Avatar
            Andreas sagte:

            Danke für die Erläuterung. Jetzt ist es mir klar und ich kann akzeptieren, dass sich eine weitere Forschung nicht lohnt. Da werde ich wohl mit 8 Messstellen auskommen müssen … Hab schon schwierige „Lebens“einschränkungen überstanden ;-))

  17. Avatar
    Münnich sagte:

    letztlich läuft die Konstellation auf 5V!
    Was spräche dagegen den Festspannungswandler raus zu lassen und direkt mit einem Handy-Ladesteckernetzteil 5V/1A drauf zu gehen?

    Antworten
    • Avatar
      Thomas sagte:

      Ach, da steht ja welche Sensoren, aber der Link zu Ali ist glaube ich falsch.
      Dennoch würde mich interessieren wie lang die Kabel der Sensoren sind (also die, die im Komplettpaket von euch enthalten sind). Danke!

      Antworten
      • Avatar
        Andreas sagte:

        da liest man unterschiedliches. ist letztlich abhängig von den umgebungsbedingungen. kabelqualität, schirmung, elektromagnetische störeinwirungen u.s.w.
        ich selbst habe bisslang nur max 3 meter mit einfachen 3-adrig ungeschirmten kabeln realisiert. habe aber auch schon von mehr als 10 meter gelesen.

        Antworten
  18. Avatar
    Markus sagte:

    Hallo,
    Du schreibst, die Platine braucht 24V. Auf der Platine und anhand der Bauteile meine ich aber 6 – 24V zu erkennen?! Ich möchte mit meiner 12V Solaranlage (11.0 – 14.8V) das System betreiben. Geht oder geht nicht? Und wenn nicht, hast Du einen Änderungsvorschlag?

    Antworten
    • Sebastian
      Sebastian sagte:

      Nein, die Sensoren gibt es bis ca 120C. Bei solchen Anwendungen benötigst du ein PT100 oder ein Thermoelement welches diese Temperaturen aushält. Das wäre dann aber auch eine andere Schaltung.

      Antworten

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