Heute will ich Euch kurz meine neue Tastatur vorstellen, mit der aktuell jeder Artikel von mir für technikkram getippt wird. Das Thema Tastatur war bei mir sehr lange präsent, da es wirklich sehr schwer ist ein vernünftiges Gerät zu finden, das sowohl vom Design als auch von der Haptik passt. Ich schreibe sehr viel und habe seit fast 10 Jahren auf meine Logitech diNovo Egde gesetzt. Diese Tastatur habe ich den Anfängen meines Studiums benutzt und war damit bisher immer top zufrieden.

Leider ist der Akku mittlerweile nicht mehr der beste und es treten die normalen Verschleißerscheinungen bei manchen Tasten auf. Daher habe ich angefangen mir eine Alternative zu suchen. Ich habe sehr viele Tastaturen getestet und wieder zurückgegeben. Dabei waren verschiedene Hersteller wie Cherry, Logitech, Microsoft und auch einige mechanische Gaming-Tastaturen, die so viel krach beim Tippen gemacht haben, dass ich auch eine alte Schreibmaschine hätte nutzen können ;-)

Was war mir wichtig – klar die Funktionalität – beleuchtete Tasten, ein Nummernblock (der hat mir bei der diNovo Edge wirklich gefehlt) Tasten für Schnellzugriffe (Musiksteuerung) und natürlich wireless! Ebenfalls wichtig war mir aber auch ein cleanes Design, flch und trotzdem wertig.

Die Logitech Craft vereint für mich all diese Funktionen. Ich nutze die Logitech Craft jetzt seit ca. 4 Wochen und bin nach wie vor davon überzeugt. Daher haben wir unser neues Büro ebenfalls mit 4 dieser Tastaturen für jeden Arbeitsplatz ausgestattet ;-)

Warum überzeugt mich das Gerät?

Die Anschläge der Tasten sind präzise und bieten genügen Widerstand. Das dabei entstehende Geräusch ist angenehm und wirkt nicht störend. Die Tastatur ist erstaunlich schwer, sodass diese trotz der geringen Höhe immer an Ort und Stelle bleibt. Ich vermute, dass hier einfach eine Metallplatte eingelassen worden ist um die Haptik zu verbessern. Die Hintergrundbeleuchtung schaltet sich automatisch ein, wenn die Umgebungshelligkeit dies fordert und die Hände über der Craft platziert werden – sehr cooler Effekt ;-)

Geladen wird das Gerät über eine USB-C Schnittstelle, ein passenden Kabel liegt ebenfalls bei. Der Akku erreicht bei weitem nicht die Laufzeit von meiner alten Tastatur – klar diese hatte auch keine beleuchteten Tasten, gefühlt musste ich die Tastatur aber jede Woche laden, das ich leider etwas nervig – damit kann ich aber leben…

Die Multifunktionstasten können über die „fn“ Taste erreicht werden. Hier stehen die üblichen Funktionen wie Musiksteuerung, Fensterwechsel usw zur Verfügung. Interessant finde ich das „iDrive“ hiermit lassen sich individuelle Funktionen aufrufen, die über die Logitech-App eingestellt werden können. Das kann bei Spotify die Lautstärke, der Liederwechsel oder das Vor-/Zurückspulen sein. Bei Adobe Lightroom kann damit gezoomt usw.. werden. Wen man sich für die Einstellung etwas Zeit nimmt, kann man jedes Programm, das man häufig verwendet individuell gestalten.

Das Rad gibt zudem ein Feedback (ähnlich wie beim neuen BMW iDrive). Der Drehknopf wirk super wertig. Beim Zoomen sind verschiedene „Rastungen“ zu spüren, dadurch kann sehr präzise gearbeitet werden.

Verbunden wird das Gerät via Logitech Unifying Receiver. Dieser liegt ebenfalls bei. Durch die Unifying Software ist das Gerät in wenigen Sekunden verbunden. Bei uns im Büro haben wir Docking-Stations und an jedem Platz eine dieser Tastaturen inkl. Empfänger, die Kopplung (auch bei wechselnden Notebooks) geschieht in Sekunden.

Ein weiterer kleiner Vorteil ist, dass Ihr die Logitech Craft gleichzeitig mit 3 Rechnern verbinden könnt. Ich habe bei mir z.B. ein Intel NUC Testsystem aufgebaut, das man gleichen Monitor angeschlossen ist. Über 3 Tasten an der Tastatur kann der Empfänger gewechselt werden, sodass Ihr nahtlos auf einem anderen PC weiterarbeiten könnt.

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