Der Homematic-IP-Dimmkompensator wird immer dann eingesetzt, wenn es bei LEDs zu einem Glimmen kommt, obwohl der Aktor (z.B. HmIPW-DRD3) das Leuchtmittel nicht ansteuern. Dieses Glimmen kommt sehr häufig durch induzierte Spannung in den Zuleitungen zum Leuchtmittel. Da LED bereits bei einen sehr geringen Strom anfangen zu Leuchten, kann dies zu ungewollten Effekten führen. Durch den HmIP-DC kann dieses Verhalten eliminiert werden. Der Kommpensator wird dabei direkt am Ausgang des Aktor angeschlossen.

Anschluss des HmIP-DC

Der HmIP-DC kann über eine optionale Wago-Klemme direkt auf einer Hutschine platziert werden. Da der Kompensator parallel zum entsprechenden Leuchtmittel angeschlossen werden muss, ist es aber eher üblich, das Gerät in einer Dose (z.B. in der abgehangenen Decke) zu platzieren.

Der Kompensator kann nicht in Reihe zum Leuchtmittel angeschlossen werden. Hier seht Ihr einen Auszug aus dem Datenblatt des HmIP-DC. Der Kompensator kann auch mit anderen Dimmern genutzt werden.

TECHNISCHE DATEN

  • Versorgungsspannung 230 V/50 Hz
  • Leitungsart und -querschnitt starre und flexible Leitung, 0,2-1,5 mm² nur in Schalterdosen (Gerätedosen) gemäß DIN 49073-1, Verbindungsdosen (Aufputzdosen) gemäß
  • Installation DIN 60670-1 oder auf Tragschiene (Hutschiene, DIN-Rail) gemäß EN 60715 mit Montageadapter
  • Schutzart IP20
  • Umgebungstemperatur -5 bis +40 °C
  • Abmessungen (B x H x T) 39 x 28 x 16 mm
  • Gewicht 15 g
10 Kommentare
  1. Avatar
    Tobias L. sagte:

    So lange EQ-3 keinen DALI Dimmer vorstellt, würde ich nie einen Dimm Autor von HMIP kaufen. LEDs mit 230v kann man einfach schlecht dimmen und sind einfach nicht dazu ausgelegt von 0-100% gedämmt zu werden. Wenn der LED Leuchtmittel Hersteller wieder die interne Elektronik ändert, dann kann die dimm Tauglichkeit wieder von Vorgänger Model wieder zunichte gemacht worden sein. Ich setze so lange auf Philips hue und das hue Plugin für die CCU3. Funktioniert problemlos so lange die CCU funktioniert :-)

    Antworten
  2. Avatar
    Thomas sagte:

    Warum wird das nicht direkt im drd3 verbaut?

    Für eine schlechte Konstruktion des Aktors dürfen wir schön in die Tasche greifen und nochmal Kohle für den Kompensator hinblättern…

    Bei 6 Lichtkreisen an 2 Simmern sind das Mal eben 120 Tacken…

    Antworten
    • Sebastian
      Sebastian sagte:

      …ja – bei anderen Herstellern (KNX) ist das bereits im Aktor vorgehen. Es kommt aber aufs Leuchtmittel an. Pauschal würde ich den Kompensator nicht vorsehen. Man braucht dann halt nur den Platz in der Dose..

      Antworten
  3. Avatar
    M sagte:

    Geht das nur für glimmen oder auch flackern? Ich habe das Problem das manche led spots random immer mal für paar Sekunden flackern, dabei geht das Licht aber nicht aus. Egal welcher dimmbereich, passiert unabhängig davon..

    Antworten
    • Avatar
      Thomas Beer sagte:

      Das würde mich auch interessieren. Und muss ich pro Ausgang am DRD3 einen HmIP-dc haben oder kann ich auch einen kompensator für mehrere „Lampen“ nutzen?

      Antworten
    • Sebastian
      Sebastian sagte:

      Flacker ist meist ein Zeichen dafür, dass die LED nicht „richtig“ dimmbar ist. Da würde dann der Kompensator auch nicht helfen…

      Antworten
      • Avatar
        Thomas sagte:

        Hast du bereits Erfahrungen gesammelt mit kompatiblen E27 LED Leuchtmitteln?
        Ich habe in Verbindung mit dem DRD3 nun schon mehrere ausprobiert aber alle Flackern nach einiger Zeit und in bestimmten Dimmstufen.

        Antworten
        • Sebastian
          Sebastian sagte:

          Wir haben gute Erfahrungen mit Osram gemacht, leider haben wir keine Liste oder Ähnliches, es gab dazu mal einen Sammelbeitrag im Forum.

          Antworten

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.