Über die Jahre haben irgendwie immer mehr Teile im meinem Haus einen Stromstecker bekommen, oder werden über Akkus versorgt. Kurz gesagt, mein Energieverbrauch steigt stetig an und hier muss dagegen gehalten werden. Klar bin ich ein Technik-Freak und im Bekanntenkreis finde ich auf den ersten Blick weniger Verbraucher, aber dessen eigentlicher Stromverbrauch muss zusammen nicht niedriger sein, als der meinige. In meinem Wohnmobil setze ich aus verschiedenen Gründen auf nur eine Batterie für den Wohnraum und muss mir daher mehr Gedanken über die Verbraucher machen und habe hier erstmal alles auf LED umgestellt. Aber auch hier im Blog haben wir schon sehr oft über LED Lampen geschrieben und die sparen im Gegensatz zu den gesetzlich aufgezwungenen und eher schwachsinnigen Energiesparlampen, noch super viel Energie und Kosten ein.

Energiekosten

Auch der immer noch sehr junge Bereich Smart Home, kann einem neben dem häufig im Vordergrund stehenden Komfortgewinn, beim einsparen von Energie helfen. Beim Thema Beleuchtung wird es von der Kostenseite natürlich schwerer zu rechnen, denn wer schon alles auf LED umgestellt hat, wird mit einer solchen Intelligenten Steuerung eine sehr lange Zeit brauchen, bis sich die dafür angefallenen Kosten amortisieren. Es sind aber ja nicht nur die Kosten für Energie, die uns zum sparen motivieren sollten, auch wenn das sicher der einfachste Weg ist, um auch den letzten Faulpelz wachzurütteln. Der Umweltgedanke und die damit sehr große Verantwortung für etwa unsere Kinder, sollte auf gar keinen Fall vernachlässigt werden.

Ein wichtiger Ansatzpunkt und der sicherlich beste Einstieg zum Energiesparen ist es, seine Stromfresser im Haushalt zu lokalisieren. Dabei kann schon ein einfaches Energiemessgerät helfen, welches einfach in eine Steckdose gesteckt wird und einem Spannung, Frequenz, Strom und Leistung der dahinterliegenden Verbraucher aufzeigt.

Jetzt kann man mit den Werten, schon anhand vom persönlichen Kilowattpreis, die aktuelle anfallenden Kosten errechnen. Das sollte schon einmal etwas Licht ins Dunkel bringen. Wer es aber noch genauer wissen möchte und eine Fritz!Box sein Eigen nennt, der kann sich die Intelligente Steckdose FRITZ!DECT 200 zulegen. Hier wird nämlich nur einfach der aktuelle Verbrauch gemessen, sondern sie misst und vor allem speichert den Energieverbrauch angeschlossener Geräte und zeichnet diesen in der FRITZ!Box-Benutzeroberfläche auf.

Hier wird einem der Verbrauch nach verschiedenen Parametern in übersichtlichen Grafiken, beispielsweise als Monatsansicht, dargestellt. Details zu Leistung, Schaltzustand, Verbrauch, Stromkosten und zur CO2-Bilanz werden angezeigt und per Push-Mail verschickt.

Neben dem reinen Stromsparen, gibt es natürlich noch viele weitere Punkte um die persönliche Energiebilanz zu verbessern und kosten zu reduzieren. Heizen ist hier auch ein großes Thema, denn durch einfach blödes Fehlverhalten, verschwenden wir Unmengen an wertvoller Energie. Heizung den ganzen Tag an und man ist eh nicht Zuhause, oder Heizung an und konstant das Fenster auf, sind nur mal zwei Beispiele. Hier gibt es natürlich schon seit langem programmierbare Heizkörperthermostate, welche die Heizung zu bestimmten Zeiten regeln können und so den unnötigen Verbrauch reduzieren. Ob jetzt bequem an ein Smart Home System wie Homatic angeschlossen und über weitere Sensoren gesteuert, oder halt manuell einzustellen, solche Regler sind quasi ein muss.

Es gibt noch viele weitere sehr nützlich Tipps zum Energie sparen und auch das Thema Wasserverbrauch spielt hier eine große Rolle. Auf der Suche nach weiteren Informationen zur Optimierung meines persönlichen Verbrauchs, bin ich beim guten alten Ottoversand gelandet, welcher einen verständlichen Energiespar-Ratgeber hat. Hierdurch bekam ich nochmal den Anstoss mir eine Regentonne zuzulegen und zum Gießen zu nutzen. Das spart nicht nur Trinkwasser und Geld, sondern Regenwasser ist auch noch komplett Kalk-frei und darüber freuen sich auch die Zimmer- und Gartenpflanzen. Übrigens gibt es Regentonnen auch in einer coolen Eichenfass Holzoptik.

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