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uHoo 9-in-1-Luftgütesensor mit App-Steuerung und CO2-Messung – kompatibel mit HmIP / HM über Mediola

Nicht nur durch Corona ist die Kontrolle der Raumluft wichtig, aber absolut in den Fokus geraten. Da schlechte Raumluft die Gesundheit beeinträchtigen kann. Der smarte Luftgütesensor überwacht neun wichtige Werte der Raumluft in Echtzeit. Bei Überschreitung von individuell einstellbaren Grenzwerten wie z. B. Feinstaub, Kohlenmonoxid, Stickstoffdioxid, Kohlendioxid (CO2) und VOC alarmiert der uHoo-Sensor mit Push-Nachrichten auf das Smartphone. Über die Cloud können Sie sich auch jederzeit mobil über die Raumluftgüte informieren. Dank Einbindung in die Mediola-Services ist der uHoo kompatibel mit Homematic IP und Homematic-Komponenten. Ich habe einige dieser Sensoren in den letzten Wochen getestet, aber uHoo hat sich zu meinem Favoriten gemacht. Warum erfahrt ihr in diesem Artikel.

Warnt vor Schadstoffen in der Raumluft

Der Indoor Air Sensor uHoo Smart bietet durch verschiedene verbaute Sensoren vielfältige Informationen zur Bestimmung der Luft Qualität im Raum. Möbel, Bodenbeläge, Vorhänge, Anstriche, Reinigungsmittel und elektronische Geräte können Schadstoffe an die Raumluft abgeben. Organische Schadstoffe wie z. B. Formaldehyde und Phenole werden unter dem Begriff VOC (volatile organic compounds = flüchtige organische Verbindungen) zusammengefasst. Formaldehyd gelangt meist von Möbelstücken an die Raumluft. Drucker, PC, TV und andere elektronische Geräte können Phenole ausdünsten. Bei zu hoher Konzentration dieser und anderer Schadstoffe löst der Luftgütesensor einen Alarm aus.

Kontinuierliche Luftgüte-Überwachung

uHoo misst neun verschiedene Werte der Raumluft in Echtzeit:

  • Temperatur (Messbereich: -40 bis +85°C, Auflösung: 0,1°C, Genauigkeit: ±0,5°C)
  • Relative Luftfeuchtigkeit (Messbereich: 0-100%, Auflösung: 0,1%, Genauigkeit: ±3%)
  • Luftdruck (Messbereich: 300-1100 mBar, Auflösung: 0,1 mBar, Genauigkeit: ±1 mBar)
  • VOC „flüchtige organische Verbindungen“ (Messbereich: 0-1200 ppb, Auflösung: 1 ppb, Genauigkeit: ±10 ppb oder ±5%, der höhere Wert gilt)
  • Feinstaubpartikel (PM2.5) (Messbereich: 1-200 µg/m3, Auflösung: 1 µg/m3, Genauigkeit: ±15 µg/m3 oder ±10%, der höhere Wert gilt)
  • Kohlendioxid (CO2) (Messbereich: 400-10.000 ppm, Auflösung: 1 ppm, Genauigkeit: ±50 ppm oder ±3%, der höhere Wert gilt)
  • Stickstoffdioxid (NO2) (Messbereich: 0-1000 ppb, Auflösung: 1 ppb, Genauigkeit: ±10 ppb oder ±5%, der höhere Wert gilt)
  • Kohlenmonoxid (CO) (Messbereich: 0-1000 ppm, Auflösung: 0,1 ppm, Genauigkeit: ±2 ppm oder ±5%, der höhere Wert gilt)
  • Ozon (O3) (Messbereich: 0-1000 ppb, Auflösung: 1 ppb, Genauigkeit: ±10 ppb oder ±5%, der höhere Wert gilt)

Alarm bei Grenzwertüberschreitung

uHoo alarmiert per Push-Nachricht auf das Smartphone. Mit der kostenlosen uHoo-App (Android/iOS) können nationale, internationale oder individuelle Grenzwerte eingestellt werden. Bei Überschreitung von Grenzwerten können geeignete Maßnahmen ergriffen werden, z. B. den Raum lüften.

Komfortable Auswertung via App

Die uHoo-App stellt die gemessenen Luftgütewerte grafisch dar. So erkennt man Trends und können Maßnahmen für eine bessere Raumluft ergreifen. Steigt beispielsweise der Feinstaubanteil durch den morgendlichen Berufsverkehr stark an, sollten Sie zu anderen Zeiten lüften. Die grafischen Auswertungen zeigen Datenverläufe, die es Ihnen ermöglichen, Trends, Einsichten und Auswirkungen von Verhaltensweisen und Luftmustern zu erkennen und auszuwerten.

Einbindung in bewährte Smart Home Geräte-Umgebungen

Der Luftgütesensor unterstützt den Web-Dienstanbieter IFTTT (If This Then That), mit dem Sie über einfache Befehle Web-Anwendungen verknüpfen können. Die Integration von weiteren Diensten wie Google Home, Amazon Alexa, somfy, Apple Home Kit, nest, control sowie SmartThings ist geplant.

Homematic / Homematic IP Geräte ansteuern über Mediola

Mit Hilfe der CCU3 und dem vorinstallierten Mediola-Neo-Server, welcher als leistungsstarkes Bindeglied für systemübergreifende Automatisierungs- und Sprachsteuerungsdienste fungiert, lassen sich über das optional erhältliche NEO-Plugin “Automation Manager“ herstellerübergreifend viele Geräte mit Ihren Homematic / Homematic IP Komponenten kombinieren und automatisieren

Über die ebenfalls optional buchbaren Mediola-Cloud-Services, können weitere Cloud basierende Smarthome-Produkte eingebunden werden und zusätzlich komfortabel per Sprache gesteuert werden. Mit Hilfe des Block-Editors des Automation Managers können Regeln und Bedingungen ganz einfach und sehr intuitiv verknüpft werden, sodass keine Programmierkenntnisse vonnöten sind – auch nicht für komplexe Regeln.

  • Überwacht die Raumluft in Echtzeit
  • uHoo Sensor mit Homematic und Homematic IP verbinden über Mediola
  • Unterstützt Automatisierungsaktionen auch über IFTTT
  • Alarmiert bei Grenzwertüberschreitung mit Push-Nachricht auf das Smartphone
  • Einbindung ins Heimnetz via Drahtlosnetz 802.11b/g/n (2,4 GHz) / es wird kein 5 GHz unterstützt
  • Misst 9 verschiedene wichtige Werte der Raumluft
  • Anzeige des Virus-Last-Indexes anhand der ermittelten und analysierten Luftgütedaten im Raum, mit Empfehlung für Gegenmaßnahmen (siehe „Virus-Index White Paper“ im Download-Bereich)
  • Stromversorgung via USB-Steckernetzteil: 100-240 V AC, 5 V DC, 2A
  • Kostenlose uHoo-App (Android/iOS) zeigt Echtzeit-Messwerte und historische Werte in Stunden-, Tages- und Monatsübersicht an (Einsicht der Echtzeit-Messwerte nur über die App möglich)
  • LEDs für Betrieb- und Statusanzeige
  • Geeignet für Tischaufstellung
  • Systemvoraussetzung: WLAN-Anbindung, Smartphone (Android 4.3 oder höher/iOS9 oder höher), Account bei uHoo-Cloud
  • Temperatureinsatzbereich: 0-40°C
  • Abmessungen (Durchmesser x Höhe): 85 x 165mm
  • Gewicht: 270g

Lieferumfang

In der Verpackung des uHoo befindet sich all das was benötigt wird um den Luftgütesensor zu betreiben. Dabei handelt es sich um den Air Monitor uHoo selbst, ein micro-USB Kabel zur Stromversorgung und das passende 5V USB-Netzteil. Diese Teile seht ihr auf dem folgenden Foto:

Einrichtung

Bevor ich mit den Messungen der Luftqualität starten konnte, musste im 1. Schritt die uHoo Messstation eingerichtet werden. Dazu müsst ihr die entsprechende uHoo App für iOS oder Android installieren. Leider ist auch ein uHoo Account zwingend erforderlich und auch wenn ich kein Freund davon bin, für jedes Gerät einen eigenen Account anzulegen, habe ich das getan, weil sonst der Luftgütesensor nicht funktioniert. Schließt ihr den Luftgütesensor am Stromnetz an, startet das Gerät und ist bereit, wenn die LED blau leuchtet. Jetzt muss man sich mit dem uHoo WiFi verbinden um die Informationen des eigenen WLAN verwenden. Danach richtet sich der uHoo Luftgütesensot automatisch ein. Ihr müsst lediglich noch einen Raum angeben, wo ihr den uHoo platziert. Danach beginnt die Messung und ihr könnt loslegen.

uHoo im Einsatz

Ich habe uHoo im Wohnzimmer aufgestellt und testweise während ein paar Tagen noch in anderen Räumen, um möglichst viel Erfahrungswerte zu sammeln. Der Luftmonitor arbeitet dabei geräuschlos im Hintergrund, nur wenn man die App aufruft kann man alle möglichen Messwerte überprüfen. Ich habe der uHoo App von Anfang an Push-Benachrichtigungen erlaubt, die sind dann ständig aufgepoppt. Damit habe ich dann gleich mal realisiert, man sollte scheinbar öfters Lüften. Bei uns wird immer am Morgen gelüftet und dann meistens nochmals kurz am Abend, wenn tagsüber niemand da ist, reicht das meistens, sonst ist das gemäß uHoo Limiten aber zu wenig.

Was uHoo alles misst ist sehr eindrucksvoll und damit wohl auch so ziemlich das einzige Smart Home Gerät in dem Bereich. Was völlig üblich ist und dazu habe ich schon mehrere Sensoren verbaut sind Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Interessant macht es aber die zusätzlichen Messwerte, vor allem die Kohlendioxid Werte waren in meinem Fall öfters angestiegen. “Ein Anstieg des Kohlendioxidgehalts kann zu einer Reduktion des Sauerstoffgehalts im Körper führen, wodurch die Sauerstoff zufuhr an das Gehirn erschwert wird.” So heißt es und zwischendurch mal etwas frische Luft reinzulassen schadet sicher kaumendurch mal etwas frische Luft reinzulassen schadet sicher kaum.

Bei Kohlenmonoxid hatte ich keine erhöhten Werte, was natürlich auch sehr schlimm wäre, das gleiche auch bei Feinstaub (PM 2.5), flüchtigem Kohlenwasserstoff und Ozon. Diese Werte sind auch massiv kritischer als reine Temperaturmessungen und dienen eher der Sicherheit und Überwachung, sollte etwas passieren.

Alle Messungen und historischen Daten lassen sich übrigens in der uHoo App im Querformat in Stunden-, Tages- oder Monatsübersicht darstellen. So kann man auch aus dem eigenen Verhalten lernen, z.B. ob noch viel Besuch da war, ob man frei hatte und daher öfter jemand zu Hause war und vieles mehr. Wie man mit dem Messwerten umgeht, das ist dann natürlich die eigene Sache.

Andere getestete Geräte

Die folgenden Geräte zur Überwachungvon bestimmten Luftgüte Werten habe ich bereits ausprobiert:

Hinweis

Ich habe mir diesen Artikel privat zugelegt und dieser Artikel dient dazu, euch über die Möglichkeiten zu informieren. Ich habe persönlich keine Vorteile dadurch und bekomme auch keine Provision.

Fazit

Ich habe definitiv noch keinen vergleichbaren Luftmonitor, bzw. Luftqualitätsmessgerät wie uHoo für den Smart Home Bereich gesehen. Extrem umfangreiche Features an Sensoren und alles verpackt in einem dezenten Gehäuse. Ich hatte bisher das Gefühl, dass wir genug oft frische Luft reinlassen, zumindest jetzt im Winter scheint dem aber mit 2 Stoß Lüftungen am Tag nicht so zu sein. Das sind interessante Erfahrungen die man so machen kann, zusätzlich hat man auch toxische Kohlenmonoxid-Konzentration im Griff und weitere kritische Werte.

Mit einem Preis von 300 Euro ist der Luftgüte Sensor nicht preiswert. Vergleicht man aber die Möglichkeiten mit den oben aufgeführten Sensoren, welche meist nur wenige Werte überwachen können, relativiert sich der Preis absolut. Was mir an dem uHoo ebenfalls sehr gut gefällt ist die Optik. Das Geräte sieht sehr gefällig aus und kann unauffällig in den Raum integriert bzw. aufgestellt werden. Das Kabel am Netzteil ist lang genug, um eine vorhandene Steckdose zu verwenden.

In einem weiteren Artikel werde ich beschreiben, wie ihr den uHoo Luftmonitor über Mediola in eure Homematic Installation einbinden könnt und wir das mit IFTTT funktioniert.

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1 Kommentar
  1. Christian
    Christian sagte:

    Danke für den tollen Bericht. Schade das man die Daten nicht direkt in die CCU ziehen kann. Das wäre ideal. Ein Lösung über Mediola strebe ich nicht an, da mir das Geschäftsmodell nicht zusagt.

    Antworten

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